Funktionsöffnungen

Wärmebilder

Wie hoch ist der Energieverlust?

Im Rahmen der parallel zur Entwicklung an der Hochschule Luzern durchgeführten Untersuchungen wurden bei nächtlichen Tieftemperaturen mittels Thermografie Energieverluste an diversen Bauobjekten analysiert. Das erstellte Gutachten bestätigte die signifikanten Energieverluste, die bei Funktionsöffnungen auftreten.

Die Thermografie ermöglicht die Darstellung der Oberflächentemperatur von Objekten. Die Intensität der von einem Punkt ausgehenden Infrarotstrahlung korreliert mit dessen Temperatur.

Eine Wärmebildkamera wandelt die unsichtbare Infrarotstrahlung in elektrische Signale. Die Auswerteelektronik generiert daraus ein Falschfarbenbild. (Quelle: Wikipedia)

Die quantitative Interpretation des Bildes erfolgt wie folgt: Das ältere Mehrfamilienhaus mit fünf Etagen verfügt über zwei unisolierte Fallstrangbelüftungen, die offen über das Dach führen. Bei einer Ausführung aus Gusseisen resultiert ein jährlicher Energieverlust von circa 1.376 kWh, was einem Wert von 132 l/HAE2 entspricht. Die damit verbundene CO2-Emission beträgt etwa 450 kg.

2 HAE = Heizölequivalente in Liter pro Jahr.

Die Fallstrangbelüftungen sind als Dunstrohr gekennzeichnet.

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